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TREBLA
Albert revisited
Silvia Sauer – Stimme
Christof Thewes – Posaune
Jörg Fischer – Schlagzeug
Jörg Mühlhaus – Kontrabass
Stefan Varga – Gitarre

TREBLA ist zugleich Reminiszenz und Aufbruch – der Rückblick auf das Werk Albert Mangelsdorffs (1928-2005) dient als Inspirationsquelle für neue Improvisationen. Das Ananym steht für Alberts Freude am Spiel mit Form, Klang und Interaktion. TREBLA setzt sich in Form eigener, ungewohnter Arrangements mit der Spielweise und Ästhetik eines der innovativsten Musiker des Modern Jazz auseinander und interpretiert dessen Stücke neu. Als großer Individualist war AM, dessen musikalische Laufbahn interessanterweise als Rhythmusgitarrist begann, eine frühe Referenz für mich und ist bis heute eine stetige Inspirationsquelle. Seine Ausdrucksweise war immer sehr persönlich und glaubhaft, das hat mich bald begeistert und motiviert und hat heute noch große Relevanz. Wichtige LPs waren für mich z.B. Volker Kriegels Inside Missing Link und die Trioplatte Trilogue.
Mit diesem Projekt möchte ich Alberts Individualstil als Komponist und Solist würdigen. Dazu entwickelte ich neuartige Bearbeitungen, die als Grundlage für Improvisationen dienen. Eine wichtige Rolle spielt dabei der Humor, denn Mangelsdorff war ein vielseitiger und versierter Virtuose, der Vieles ausprobierte (z.B. seine berühmten multiphonics) und mit seinem einfallsreichen Spiel ein breites Publikum ansprach.
Der spielerische – im Gegensatz zum akademischen – Umgang mit Musik machte AM zum Weltstar und Botschafter des Jazz, der den Bezug zu seiner Heimatstadt Frankfurt am Main nie verlor. TREBLA bringt den spielerischen, humorvollen Ansatz Mangelsdorffs dem heutigen Publikum nahe und schlägt dabei die Brücke von Alberts Originals in ungewohnten Arrangements bis hin zur freien Improvisation.
Alle MusikerInnen haben einen starken Bezug zu AM und fanden sich im Mangelsdorff-Jubiläumsjahr 2025 zu einer Probe zusammen, wo drei Aufnahmen entstanden. Die ungewohnte Besetzung mit Stimme und Gitarre ermöglicht neue Sounds und Kombinationen.
Die Sängerin, Stimmkünstlerin und Performerin Silvia Sauer ist eine überzeugte Grenzgängerin zwischen Genres und Musikstilen. Ihre künstlerische Bandbreite fluktuiert zwischen Musik und darstellender Kunst, Jazz und Improvisierter Musik, Live-Vertonung von Stumfilmen und Live-Hörstücken, Theaterproduktionen und interdisziplinären Performances. Projektbezogen setzt sie dabei Live-Elektronik (Looper) als klang-erweiterndes Instrument zur eigenen Stimme ein. silviasauer.de
Der Komponist, Posaunist und Arrangeur Christof Thewes ist ein wichtiger Erbe Mangelsdorffs und spielte auf vielen Festivals in ganz Europa, Mittelamerika, USA, Kanada. Er spielte auch mit Mangelsdorff in der von ihm geleiteten EBU Jugend Big Band und hatte mit ihm ein Duokonzert 1998 beim Saarländischen Rundfunk. christofthewes.de
Jörg Fischer ist auf einer ganzen Reihe von CDs zu hören, u.a. mit Georg Wolf, Uli Böttcher, Peter Brötzmann, Marc Charig, Marcel Daemgen, Michael Denhoff, Alfred 23 Harth, Rudi Mahall, Dirk Marwedel, Uwe Oberg, Ulrich Phillipp, Johannes Schmitz, Matthias Schubert, Martin Speicher, Norbert Stein, Christof Thewes. joerg-fischer.net
Jörg Mühlaus, Studium des klassischen Kontrabaßspiels. Ensemblespiel seit 1988 in Theater- und Musicalproduktionen. Aktuelle Formationen: „Apropos Jazz“, „stimmig“, „Denis Wittberg und seine Schellack Solisten“, „Modern Classix“, „Johnny and the Jonettes“. Zu hören auf folgenden CD-Veröffentlichungen: „Lunx“- Lunx; „Reflaxin'“-Reflax; „Chansons“- Nanette Scriba; „Culloden Mood“, „Hot Coffee“, Serenissimo“, „Midwinter“- La Serena; „So Many Stars“ -Jennifer Kasper;“Ikaria“-Bastian Fiebig, „Feel Me“ -Epidermis; „Kunkel, Fischer, Mühlhaus“ – Burkhard Kunkel.
Stefan Varga – klassisches Gitarrenstudium, dann Jazzgitarre bei Werner Neumann und Norbert Scholly – spannt in seiner Arbeit einen weiten Bogen zwischen Bach und Jazz, Rock und Knitting Factory. Er schrieb Filmmusiken für ARTE, spielte in Big-, Rock-, Funk- und Gospelbands. Seit 20 Jahren ist er mit dem ungarischen Jazzgitarristen Tibor Eichinger unterwegs und arbeitet neben seinem eigenen Quartett sehr gerne im Duo akustisch wie elektrisch von Folk bis Jazz.
A Certain Beauty (Albert Mangelsdorff)
Eternal Turn On (Albert Mangelsdorff)
Birdy (Thewes-Sauer-Varga-Fischer-Mühlhaus)